Einsatzgebiet
Die Serverkomponente von xima® forms ist verantwortlich für die Bereitstellung und Verwaltung der Formulare. Durch leistungsfähige Plug-In-Mechanismen ist eine Anbindung von Fremdsystemen sehr flexibel möglich. Das bezieht sich insbesondere auf serverseitige Validierungen, Datenquellen für die Vorbelegung von Eingabefeldern oder auch statischen Texten und Bildern.
Systemvoraussetzungen
Applikations-Server (J2EE 1.4 und Sun Java JRE 1.4, wie z.B. Tomcat 5)
Plug-In-Konzept
Das Plug-In-Konzept eröffnet die Möglichkeit einer serverseitigen Anbindung von Fremdsystemen bzw. Erweiterung mit spezieller Applikationslogik direkt im xima® forms Server.
Ein, im Designer erstelltes, Formularprojekt kann, ohne Zwischenschritte als Internet-Applikation veröffentlicht werden. Es existieren verschiedene Schnittstellen, die es ermöglichen, serverseitiges Verhalten der Applikation teilweise oder vollständig speziellen Erfordernissen anzupassen (z.B. Notes-Anbindung).
Im Designer kann für sämtliche Elemente eingestellt werden, ob eine serverseitige Anbindung gewünscht wird. Aus diesen Angaben erstellt der Designer automatisch eine angepasste Schnittstelle (Plug-In) mit einer sogenannten Default-Implementierung.
Diese Default-Implementierung ist die Grundlage für die Anbindung beliebiger Datenquellen und -senken bzw. der Implementierung von beliebiger Applikationslogik.
Einsatzgebiete:
- Dynamische Chart- und Barcodegenerierung
- Digitale Signatur-Komponenten
- Integration in Persistenz-Middleware-Umgebungen z.B. intelliBO
- Zugriff auf Dokumentenmanagementsysteme
- Integration in bestehende Workflow-Systeme
PinServlet-Konzept
Das PinServlet bietet die Möglichkeit über eine WebService Schnittstelle auf externe Anwendungen bzw. Datenquellen zuzugreifen. Dabei spielt es, im Gegensatz zum Service-Plug-In, keine Rolle wo sich das PinServlet befindet. Es kann sich physisch auf dem selben Server wie dem xima® forms Server befinden oder auf einem räumlich entfernten Server. Einzige Voraussetzung ist, dass der xima® forms Server und das PinServlet über einen definierten Port (meist 80 oder 8080) kommunizieren können. Es gibt keinerlei Beschränkung auf die Anzahl der verwendeten PinServlets.
Durch den einfachen Aufbau und die übersichtliche API ist es sehr einfach möglich, PinServlets zu schreiben und in eigene Anwendungen zu integrieren.
Einsatzgebiete:
- Zugriff auf Datenquellen (DB, LDAP, ...)
- Export der Formulardaten an Backend-Systeme im Netzwerk
- Anzeigen von Vorladedaten aus dem Netzwerk
- Externe Validierungen bzw. Berechnungen
